Mit dem Wohnmobil nach Marokko

Der Reisejournalist Wolf Leichsenring hat mit seinem Wohnmobil schon die halbe Welt bereist, darunter auch Marokko. In seinem Reisebericht erzählt er von einer faszinierenden Rundreise, die vom Atlantik und dem Mittelmeer bis in die Sahara, vom Hochgebirge hinab in die flachen aber auch canyonartigen Täler führt.

Hymer Wohnmobil in Marokko
Mit dem Hymer Wohnmobil in der marokkanischen Wüste

Moin, liebe Leserinnen und Leser!
Sie hören es bereits, hier schreibt ein Norddeutscher aus Schleswig-Holstein. Was macht der denn in Dresden bei schaffer-mobil? Er ist dort sowohl langjähriger Kunde wie auch Vortragsreferent!

Mit Reisevorträgen bin ich des Öfteren in Dresden, auch bei schaffer-mobil. Kunde seit 2012, als ich mir dort einen gebrauchten Hymer kaufte. Rund 24.000 km zeigte damals der Tacho, heute weist er in etwa 260.000 km auf. Sehr zuverlässig, so gut wie reparaturfrei (Verschleißteile ausgenommen) hat mich mein „Maxi“ um die halbe Welt gefahren, z.B. nach Nordamerika, Australien, Neuseeland, Europa u.v.m. Was will man mehr!

Als eines meiner Reiseziele steuerte ich auch Marokko an. Tja, dieses Land in Nordafrika ist schon eine Reise wert, besonders mit einem Wohnmobil. Von Europa erreichbar? Kein Problem: Anreise bis ins südspanische Algeciras, dann die 3-Stunden-Fähre auf den afrikanischen Kontinent / Ceuta. Und schon rollst Du hinein in dieses wunderbare, äußerst gastfreundliche Land.

Atlantik Marokko
Marokkanische Atlantikküste

Keine Angst vor ungewohnter Exotik, eher Freude auf „Wechselspannung“. Für Marokko drücke ich es in meinem Buch folgendermaßen aus: „Wie soll man es beschreiben, das erste Eintauchen in eine fremde Welt und andersartige Kultur? Eigentlich ganz einfach: Auf den ersten Blick ist gar nichts so sehr fremd und andersartig. Die Natur könnte dem südspanischen Andalusien abgeschaut sein. Das Wetter hat sich auch nicht verändert im Vergleich zu Südspanien. Verschleierte Frauen kann man zwar entdecken, aber auch nicht mehr als in manchen Stadtvierteln des christlich geprägten Europas. Hier im nördlichen Marokko gleicht vieles dem uns Bekannten und Gewohnten. Und doch sticht ein ungewohntes Bild ins Auge: Männer in langen Gewändern, den Chelabas“.

Lac Tislit Marooko
Lac Tislit

Natürlich bietet das Land weit mehr für eine Entdeckungstour: die teilweise bizarren Panoramen der drei Atlasgebirge, die steinernen und sandigen Wüsten der Sahara, die größeren und kleineren Städte, besonders die Königsstädte. Eine Wohnmobilreise schafft die Möglichkeit, sich von den ausgetretenen touristischen Pfaden abzusetzen, hineinzufahren in die abgelegeneren Regionen, in Kontakt zu kommen mit den Einheimischen. Man muss hierfür nicht erst einen der Berberdialekte erlernen, viele sprechen auch Deutsch, noch mehr Französisch.

Atlasgebirge Marokko
Atlasgebirge

Es bedeutet helle Freude, über die bunten Märkte, die „Souk“ zu schlendern, Wanderungen in den Wüstenoasen zu unternehmen, die quicklebendigen Städte zu erkunden oder einfach in einem der zahlreichen Cafés den grünen Tee mit frischer Minze, „Berberwhiskey“ genannt, zu schlürfen. Eine „Medina“, man könnte auch sagen die „orientalische Fußgängerzone“, muss man einfach erlebt haben. Strandtouristen finden ideale Bedingungen an der langestreckten Atlantikküste. Und vielleicht spüren auch Sie die buntfarbige „Wüstenkunst“ bei der Stadt Tafraout auf. 

Garküche Marrakesch
Garküche in Marrakesch

Ich werde auf Reisen mit dem Wohnmobil immer wieder nach der Sicherheit und den Übernachtungsmöglichkeiten in Marokko gefragt. Aus eigener Erfahrung kann ich guten Gewissens argumentieren, dass es in beiden Punkten keinerlei Schwierigkeiten gibt. Marokko ist ein sicheres Land, auch für allein reisende Damen. Übernachtungsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. In den Küstenregionen dominieren voll ausgestattete Campingplätze, in der Einsamkeit kräht kein Hahn danach, wo Sie stehen. Ver- und Entsorgungsstationen finden Sie in der Regel auf Campingplätzen. In Städten bieten sich auch bewachte Parkplätze an. Sprechen Sie die Parkplatzwächter einfach an, erläutern Sie Ihre Pläne, und ein kleines Bakschisch öffnet Herzen und Augen.

Medina in Fes
Medina in Fes

In der Kürze dieses Artikels können die fast unzähligen Facetten des Landes nur unvollkommen aufgezählt werden. Selbst bei den zurückgelegten 4.500 km meiner Marokko-Tour bleibt noch vieles unentdeckt. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet eine detaillierte Tourbeschreibung auch in meinem Buch „Safari durch Marokko“. Sie können es bei mir direkt bestellen (wolf(at)leichsenring.net) oder auch während meiner Vorträge kaufen. Schauen Sie einfach auf meine Webseite https://wolfleichsenringtravels.com Dort finden Sie alle notwendigen Informationen über meine Bücher, Vorträge und Termine.

Bis bald und mit herzlichen Grüßen
Wolf Leichsenring

Kamele in der Wüste Marokkos
Kamelreiten in der marokkanischen Wüste

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